Goldzackhalle in Gossau (SG)

Goldzackhalle in Gossau (SG)

Die 1954/55 erbaute Goldzackhalle in Gossau ist ein herausragendes Beispiel der Ingenieurbaukunst der Nachkriegszeit. Entworfen von den Architekten Heinrich Danzeisen und Hans Voser und konstruktiv weiterentwickelt vom jungen Heinz Hossdorf, vereint sie Tragwerk, Raum und Licht zu einer bemerkenswerten Einheit. Ihre sechs filigranen Betonschalen prägen den Charakter der Halle und schaffen einen grosszügigen, offenen Innenraum. Gerade diese konstruktive Klarheit ermöglicht seit Jahrzehnten wechselnde Nutzungen. Die Goldzackhalle zeigt damit eindrücklich, wie die Qualität eines Tragwerks zur Voraussetzung für Wandelbarkeit werden und Erhalt durch Nutzung langfristig sichern kann. Die Exkursion zur Goldzackhalle und andere bemerkenswerte Bauten in der Region findet am 24. Oktober 2026 statt.

Mit Bild und Worten, mit Ausflügen und Exkursionen, mit Dialog und Publikationen macht die Gesellschaft die kulturelle Bedeutung der Tätigkeit der Bauingenieure sichtbar.

Mitglieder erhalten von den durch die Gesellschaft geförderten Publikationen jeweils unentgeltlich ein Exemplar zugestellt. Sie werden zu den von der Gesellschaft organisierten Anlässen eingeladen und bezahlen dabei ermässigte Beiträge.

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